Goetheanum in Dornach
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Ausflug
Ich weiß, das Goetheanum ist nicht in Basel. Es liegt ja nicht mal im Kanton Basel-Land, sondern in Solothurn. Aber mit dem Auto fährt man nur eine ¼ Stunde und es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. HC und ich waren vor einigen Jahren schon einmal da und jetzt wollten wir mit Antje hin, als sie uns am Wochenende besucht hat.Man kann von der Anthroposophie halten was man will, aber dieser Ort, mit seiner ungewöhnlichen und beeindruckenden Architektur, hat etwas Magisches. Der ursprüngliche Kuppelbau aus Holz brannte 1923 - schon drei Jahre nach seiner Eröffnung - ab. Danach entwarf Rudolf Steiner ein Modell aus Eisenbeton. Es dauerte mehrere Jahrzehnte bis der heutige Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft endgültig fertig wurde.
Mit seinen organischen Formen und dem Verzicht auf rechte Winkel ist der Bau absolut faszinierend, aber – wie wir fanden – auch irgendwie bedrohlich. Um uns dem Gefühl zu stellen haben wir dort ein kleines Picknick gemacht. Und tatsächlich: Umgeben von wunderbaren Wiesenblumen und Obstbäumen relativiert sich das ganze dann wieder ein wenig.In Dornach gibt es übrigens noch eine ganze Reihe Häuser im anthroposophischen Baustil.
Wasserturm auf dem Bruderholz
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Roller
Rollerfahren ist super! Endlich ist HC’s Vespa in Basel angekommen und der kaputte Reifen repariert. Nur doof, dass das Wetter gerade nicht so ganz mitspielt. Aber was soll’s, die Zeit zwischen Regen und Gewittern haben wir ausgenutzt und sind mit Amy aufs Bruderholz gefahren. Eigentlich wollten wir nur ein bisschen herumfahren und Häuser gucken, aber dann haben wir den Wasserturm entdeckt. 
Klar, dass wir da rauf mussten. Für einen Franken steigt man die Wendeltreppen hinauf und schaut dann von dem 30 Meter hohen Turm auf die Stadt hinunter. Man sieht aber nicht nur die Stadt, sondern auch das Umland und die Berge.
Was genau man sieht, ist auf mehreren Tafeln erklärt. Wie alle Türme hat auch der Wasserturm auf dem Bruderholz etwas sehr Beruhigendes und Romantisches.
Und hier nochmal: AMY!
Botanischer Garten der Universität
Während unseres Sonntagsspazierganges sind wir zufällig am Botonischen Garten der Universität vorbeigekommen. Leider waren wir ein bisschen spät dran, der Garten wird um 18Uhr geschlossen. Aber wir werden sicherlich noch öfter wiederkommen.
Mein absoluter Favorit in Sachen Blumen waren eindeutig diese Veilchen mit Sommersprossen. Und das Schönste ist: Die heissen tatsächlich so! Viola sororia „Freckles“.
Mein absoluter Favorit in Sachen Blumen waren eindeutig diese Veilchen mit Sommersprossen. Und das Schönste ist: Die heissen tatsächlich so! Viola sororia „Freckles“.
Flohmarkt am Petersplatz
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Flohmarkt
Schon seit Jahren gehört der Flohmarkt am Petersplatz in unser samstägliches Stadtbummel-Repertoire.
Und immer wieder bin ich begeistert, dass man hier so viele kleine Schätze entdecken kann. Es gibt: Schr
ulliges, Antikes, Überflüssiges, Seltenes, Merkwürdiges, Historisches, Belangloses und Liebenswertes. Ja genau, so wie es sein soll! Handyschalen, Rasierklingen und Elektroschrott findet man nämlich Gott sei Dank nur sehr, sehr, sehr selten.
Möbel und Lampen gibt es nicht so häufig, aber die wenigen können sich durchaus sehen lassen. Ein bisschen habe ich es immer noch verwunden, die 50er-Jahre Stehlampe im letzten Jahr nicht gekauft zu haben. Sie hätte jetzt so wunderbar in unsere neue Wohnung gepasst. Design der 60er und 70er-Jahre ist hier eher s
elten, obwohl sich das ein oder andere Stück bei genauem Hinsehen sicherlich auch finden lässt.
Der Flohmarkt findet jeden Samstag von 7.30 bis 16 Uhr statt. Rund um den Platz reihen sich die Stände dicht aneinander. Die Mitte gehört den Kindern. Dort verkaufen und tauschen die Kleinen ihr ungeliebtes Spielzeug. Außerdem steht dort samstags eine Hüpfburg und es werden immer wieder neue betreute Spiel-Aktionen organisiert. Und klar, Essen und Trinken kann man natürlich auch, zum Beispiel: Nutella-Crêpes, Merguez oder Chäschuechli.
delicatessa
Die Auslagen sind wahre Augenweiden und die Angestellten immer unglaublich freundlich und zuvorkommend. Aber Luxus ist ein Einkauf dort schon und so schlendere ich meistens einfach nur zum Schauen durch Reihen.
Für das erste Picknick durfte es diesmal etwas Exotisches sein. Schließlich machten zwei Salate mit grünem Spargel, ein thailändischer Jakobsmuschel-Salat, Olivenbrot, Erdbeeren und eine Flasche Sekt den sonnigen Frühlingstag perfekt.
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